Hier kommt nun die Fortsetzung der Geschichte: „Warum ich CBD Öl einnehme“. Im ersten Teil habe ich je bereits davon erzählt, welche Beschwerden ich hatte. 

Meine Bandscheiben bzw. was davon übrig war, machten Probleme. Hinzu kamen Schmerzen in den arthrotischen Kniegelenken und auch mein Fuß, der nach einem Beinbruch und Achillessehnen-Teilabriss vor 35 Jahren immer mal muckerte, meldete sich schmerzhaft wieder zu Wort. 

Nachdem ich nun einige Artikel über Cannabinoide und Cannabidiol verfasst hatte, wollte ich das Wunderzeug also selbst ausprobieren. 

Mein erstes CBD

Meine erstes CBD Öl kam von der Firma Flamingo Road UG aus Berlin. Gefunden habe ich die im Internet unter www.traumtropfen.me Ich wollte gerne bei einem Online-Shop mit deutschem Firmensitz bestellen. Das war ein Grund, warum ich dort mein erstes CBD Öl geordert habe. Außerdem war der Preis ganz in Ordnung. Und zusätzlich ausschlaggebend für den Kauf kam hinzu, dass es sich um ein Vollspektrum Öl handelt, welches auf Basis von Hanfsamenöl hergestellt wird. Warum das meiner Meinung nach wichtig ist, kannst Du in dem Beitrag “Cannabidiol CBD: Kompaktes Wissen” nachlesen. 

Die Dosierung von CBD Öl 5%

Da ich ja schon einiges über CBD Öl wusste, habe ich mir für den Anfang das CBD Öl 5% bestellt. Laut Experten ist der Einstieg in die Cannabidiol Behandlung mit geringer Dosierung und niedriger Konzentration angeraten, um den eigenen Körper schonend an das zusätzliche Cannabidiol im Körper zu gewöhnen. Und zwar deshalb, weil unser Organismus in der Lage ist, Cannabinoide – die sogenannten Endocannabinoide (endo=körpereigen) – bei Bedarf selbst herzustellen.

Endlich war es da: Mein erstes CBD Öl

Die Tropfen kamen, wie für CBD Öl Produkte üblich, in kleinen Medizinfläschchen von 10 ml mit einer Pipette als Verschluss bei mir Zuhause an. Die CBD Öl Flaschen waren gut verpackt und unbeschädigt. 

Der Geruch der Traumtropfen CBD Öl 5%

Ich bin total olfaktorisch orientiert – das bedeutet ich bin ein Nasenmensch. Das ist nicht immer von Vorteil – besonders, wenn man früh morgens in den Fahrstuhl steigt und hunderte verschiedene Aftershaves und Parfüms darin fest hängen. Da kann einem richtig schwummrig werden. Meinem Hund geht es genauso. 

Gerade an Dingen, die ich zu mir nehmen möchte, muss ich also erst einmal schnuppern. Ich weiß genau, wie Cannabis riecht – das CBD Öl stammte eindeutig von einer Hanfpflanze. Zumindest ordnete meine Nase das so ein. 

Farblich ist das Traumtropfen CBD Öl dunkelbraun. Es sieht nicht klar aus, sondern eher trübe  – als würden aller feinste Partikel darin herumschwirren, was ich nachvollziehbar finde.

Der Geschmack des CBD Öls ist typisch Hanf – im Abgang recht bitter und für die meisten sehr gewöhnungsbedürftig. Mich stört es nicht. Es schmeckt aber auch nicht lecker. Es schmeckt eben, wie Hanfsamenöl schmeckt. Denn das ist ja die Basis-Flüssigkeit dieses CBD Produkts. Es gibt auch CBD Öle auf MCT-Öl Basis, aber ich hatte mich ganz bewusst für dieses mit dem Hanfsamenöl entschieden. 

Die Einnahme von CBD Öl

CBD Öl soll laut Experten sublingual eingenommen werden. Das bedeutet man tropft mithilfe der Pipette die gewünschte Menge CBD Öl direkt unter die Zunge. Anfangs ist das vielleicht ungewohnt und es fällt einem schwer, die richtige Menge abzuschätzen. Daher habe ich mein CBD Öl zu Beginn auf einen Löffel getropft. Nach einer Weile hatte ich dann aber den Dreh raus und wusste wie voll meine Pipette aussehen musste, damit genügend Tropfen unter meiner Zunge landen.

Die Zeit mit den Traumtropfen

Von dem Traumtropfen CBD Öl 5% habe ich anfangs morgens und abends jeweils 3 Tropfen genommen. Nach einer Woche habe ich die Dosis auf 5 Tropfen erhöht, da ich nicht viel bemerkte, außer etwas Müdigkeit am Abend. Nach ca. 14 Tagen habe ich die Dosis weiter erhöht auf 7-10 Tropfen morgens und abends. Nun konnte ich richtig gut schlafen. Das führte dazu, dass ich viel ausgeruhter in den Tag gestartet bin und mich leichter bewegen konnte. 

Nacht Nordstern Himmel
Quelle: Bild pixabay

Mit der Zeit merkte ich, dass es mir durch den tiefen und meist auch traumlosen Schlaf immer besser ging. Irgendwann stellte ich zum Beispiel fest – Treppensteigen ging wieder ganz gut. Die Knie fühlten sich deutlich besser an und es kam nur noch selten vor, dass ich in dem Bereich mit Schmerzen zu kämpfen hatte. 

Auch mein Geist war wacher. Ich war zu dem Zeitpunkt am Anfang meiner Selbstständigkeit als Texterin und Autorin und habe sehr viel geschrieben. Dafür stand ich morgens schon um 05.00 Uhr auf. Mittags ging es dann üblicherweise mit Gipsy (meiner französischen Bulldogge) für 2 Stunden in den Wald oder an die See. Und dann wurde fleißig weitergearbeitet. Es lief richtig gut. Und meine Beschwerden wurden immer weniger. Aufgefallen ist mir vieles erst, nachdem meine Familie mich nach meinen Schmerzen fragte. Da war nicht mehr viel zu erzählen bzw. die Meldungen vielen immer positiver aus. Es ging mir gut. Und das tut es bis heute. 

Warum ich auf CBD Öl 10% umgestiegen bin

… und die Marke gewechselt habe? Das erzähle ich in Teil 3. 

Wenn du Fragen oder Anregungen hast oder dich bestimmte Informationen interessieren, schreib mir gerne oder lass einen Kommentar da. Ich freue mich darauf. 

Bis dahin – legt euch wieder hin!

Quelle: Titelbild von pexels


annett.jaeger

Journalistin / Autorin

2 Kommentare

Marianne · 19. August 2021 um 23:56

Ich gebe es der Katze.20 Jahre alt.. atrose.
Mein Mann auch. Er hat ms
Ist das ok? Es geht beden besser

    annett.jaeger · 20. August 2021 um 6:24

    Hallo. Danke für Deine Nachricht.
    Bei MS wird Cannabis als Alternativ Therapie für die Behandlung von Schmerzen und Schlafstörungen empfohlen, wird jedoch von den Kassen nur selten übernommen.
    Du kannst also hier mit CBD nichts falsch machen.
    Bei Deiner Katze solltest Du beachten, dass diese bestimmte Substanzen nicht verträgt. Für sie gibt es spezielles CBD Öl extra für Katzen.
    Wir freuen uns, dass es sowohl Deinem Mann als auch der Katze besser geht und wünsche Euch dreien alles Gute.
    Herzliche Grüße

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