CBD bringt Hilfe für Schizophrenie-Patienten

Das scheint auch die Politik zu erkennen. Bis 2021 förderte der Bund die Behandlung von Schizophrenie-Patienten mit dem CBD-Medikament Arvisol mit mehr als 2 Millionen Euro. (1) Grund dafür sind wahrscheinlich die Erkenntnisse aus früheren Studien, welche CBD bereits positive Effekte auf die Erkrankung bescheinigen konnten.

Immer wieder heißt es der Hype um CBD sei unbegründet. Sicher – CBD ist kein Allheilmittel. Dennoch steckt in dem Cannabinoid aus der Hanfpflanze ein riesengroßes therapeutisches Potenzial.

So hieß es zum Abschluss einer Studie aus dem Jahr 2008:

„Das endogene Cannabinoid-System bietet ein vielversprechendes Ziel in der Pharmakotherapie dieser Erkrankungen. Dieser Ansatz basiert auf neueren Erkenntnissen. Diese deuten nicht nur darauf hin, dass das endogene Cannabinoid System des Menschen maßgeblich an der Pathogenese der Schizophrenie beteiligt ist. Sie zeigen auch, dass Cannabidiol bei der Behandlung akuter psychotischer Symptome von schizophrenen Patienten wirksam ist.“

Im Gegensatz zu THC – Tetrahydrocannabinol, das für seine psychoaktive Wirkung bekannt ist, gibt es diese bei CBD nicht. Gerade bei der Schizophrenie besteht ein enorm hoher Bedarf an möglichen Therapieoptionen, denn bei bis zu einem Drittel aller Schizophreniepatienten zeigen die herkömmlichen Antipsychopharmaka keine ausreichende Wirkung. Das liegt – so die Vermutung einiger Experten – wahrscheinlich daran, dass diese Patientengruppe keinen erhöhten Dopamin Spiegel aufweist.

Schizophrenie

Weitere Erkenntnisse zu den Wirkungen von CBD auf den menschlichen Organismus werden voraussichtlich noch einige Jahre auf sich warten lassen. Leider sind die Pflanzenwirkstoffe aus dem Hanf für die Big Player der Pharmaindustrie eher unattraktiv. Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass diese sich nicht patentieren lassen. So fehlt es  immer leider häufig an einer Finanzierung für großangelegte Studien.

Diejenigen, die behaupten, der CBD Hype sei nur die Folge einer gut angelegten Marketingstrategie, müssten langsam vom Gegenteil überzeugt sein. Mittlerweile gibt es nicht nur zahlreiche positive Anwenderberichte. Neuste Studie zeigen auch, dass Cannabinoide sogar eine positive Wirkung auf das Corona-Virus aufweisen. In einem früheren Beitrag haben wir dazu berichtet.

Close-up of dried, cracked earth.

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Annett Jäger

Freie Autor*In / SEO Writerin / Content Artist

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