CBD Cannabidiol - eine Substanz aus dem Harz der Hanfpflanze bzw. Cannabis gibt nach wie vor Anlass zur Diskussion. Sicher ist CBD nicht das Allheilmittel schlechthin. Dennoch verfügt es über ein außerordentliches Potenzial, welches meiner Meinung nach jedem zur Verfügung stehen sollte, der es für sich nutzen möchte.
Text vorlesen lassenCBD Cannabidiol: Kein All-Heil-Mittel aber durchaus therapeutisch wirksam

CBD Cannabidiol hält mehr, als es versprechen darf. Warum?

Zum einen verbietet es das Heilmittelwerbegesetz, dass man CBD Produkte mit ihrer – mehrfach bewiesenen Wirksamkeit – bewirbt. Und zum anderen wird seit Jahren eine Politik betrieben, die es Herstellern und Anbietern von CBD Öl und anderen Cannabidiol-haltigen Produkten unheimlich schwer macht, CBD Produkte zu vermarkten. Und das hat ganz offensichtlich nicht unbedingt und immer etwas mit dem Schutz der Verbraucher zu tun.

Ein Schelm also, der da etwas Böses denkt?

CBD Cannabidiol Öl Flasche

Wie wirksam ist CBD Cannabidiol?

Fakt ist, dass es mittlerweile viele Studien gibt, welche die Wirksamkeit von CBD Cannabidiol beweisen. Hinzu kommen unzählige Berichte von Anwendern, die von den positiven Effekten von Cannabidiol berichten. (1)

Dennoch ist es in Deutschland Herstellen und Anbietern untersagt, CBD Öl und andere CBD Produkte für die orale Einnahme anzubieten, geschweige denn, mit den positiven Effekten einer CBD Einnahme zu werben.

Warum ist es verboten CBD Produkte als Nahrungsergänzungsmitteln anzubieten?

Tatsächlich wurde das Inverkehrbringen von CBD als Nahrungsergänzungsmittel nicht wegen einer etwaigen Gesundheitsgefährdung der Verbraucher verboten, sondern weil die Verantwortlichen es bis heute nicht geschafft haben, CBD als Lebensmittel zuzulassen. Und das, obwohl die Hanfpflanze schon seit Jahrtausenden als Grundlage für die Herstellung von Lebensmitteln dient. Was für ein Hohn?!

Wäre CBD nicht als „neuartiges Lebensmittel“ eingestuft – was allein für sich schon einem Schildbürgerstreich nahe kommt – bräuchte es keine extra Zulassung für CBD-haltige Produkte. Allerdings hat die Politik entschieden, CBD Cannabidiol als neuartiges Lebensmittel der sogenannten Novelfood Verordnung zu unterstellen. Das bedeutet, dass jedes CBD-haltige Produkt eine besondere Zulassung benötigt, um als Nahrungsergänzungsmittel oder Lebensmittel angeboten werden zu können. Eine derartige Zulassung zu bekommen, ist in der bürokratischen Hochburg Deutschland nicht nur ein zähes und langwieriges Unterfangen. Es kostet außerdem eine Menge Geld. Dinge, die sich junge Start-Ups oder Biobauern in der Regel kaum leisten können.

Und darum wird man auf Seiten der Hersteller und Anbieter erfinderisch, bietet CBD Produkte dennoch an und „tarnt“ diese einfach als Aroma-Öl. Denn die Verbraucher sind längst aufgeklärt und wissen genau, was sie mit einem CBD Öl zu tun haben!

Somit führen all diese Verbote, Verordnungen und Gesetze zu dem, was sie im Grunde verhindern sollten – der Unsicherheit und Gefährdung der Verbraucher. Und das auf einmal ganz real – denn durch die Deklaration der CBD Cannabidiol Produkte als „Nicht-Lebensmittel“ bzw. Aromaöl oder Einreibung fallen Prüfungen weg, die den Verbraucher schützen sollten.

Ganz gewiefte „Unternehmer“ kommen nun seit einer Weile auf die tolle Idee, einfaches Hanfsamenöl als vermeintlich Cannabidiol-haltiges Produkt zu verkaufen – zumindest wird es dem Verbraucher unterschwellig suggeriert, dass Hanföl gleich CBD Öl sei. Und so machen diese dubiosen Anbieter das große Geschäft auf Kosten der Verbraucher. Ein Hoch auf die Politik – die angeblich nur unser Wohl im Sinn hat.

Wie kann man CBD Öl erkennen bzw. von Hanfsamenöl unterscheiden?

Hier kommt wieder einer meiner Lieblingssprüche – der mündige Bürger, Verbraucher oder auch Patient darf in die Eigenverantwortung gehen und sich informieren. Es ist relativ einfach ein hochwertiges CBD Öl oder auch ein anderes CBD Produkt von einem einfachen Hanföl oder Hanf-Produkt zu unterscheiden.

Tipp  #1

Achtung: Hanfsamenöl enthält nicht automatisch CBD.

Cannabinoide wie CBD, THC oder CBG kommen nicht in allen Teilen der Hanfpflanze vor. Tatsächlich werden diese nur im Harz der Pflanze gebildet und dann über die sogenannten Trichome abgesondert. Diese sind an den Blättern und Zweigen, besonders aber an den Blüten der Cannabis Pflanze zu finden. In Hanfsamen – aus denen Hanföl bzw. Hanfsamenöl hergestellt wird – gibt es keine Trichome und somit auch keine Cannabinoide. Behauptet dann ein Hersteller – wie mehrfach geschehen – in seinem Hanfsamenöl sei „von Natur aus“ Cannabidiol enthalten, kann ich mir nur an den Kopf fassen.

CBD Cannabidiol Öl

Tipp #2

Nun werden viele CBD Öl auf Basis von Hanfsamenöl hergestellt. Das heißt, dass das Hanföl als Basisöl dient, dem ein CBD Extrakt hinzugefügt wird. Ein seriöser Hersteller kann anhand von Laborzertifikaten den Gehalt von CBD im Hanfsamenöl nachweisen. Neben Hanfsamenöl gibt es eine Reihe anderer Öle, die als Basis für ein CBD Öl genutzt werden, wie beispielsweise Olivenöl oder MCT Öl – welches natürlicherweise in Butter, Kokosöl oder Milch vorkommt.

Und was ist mit CBD Produkten aus Wasserbasis?

Mittlerweile werden CBD Produkte auch auf Wasserbasis hergestellt. Eigentlich ist CBD, genau wie alle anderen Cannabinoide nicht wasserlöslich, weshalb es ja auch in Form von Ölen angeboten wird. Allerdings kann man durch ein bestimmtes Emulsionsverfahren dafür sorgen, dass sich CBD eben doch im Wasser „auflöst“. Leider trifft das nicht auf die anderen wertvollen Substanzen zu, die in einem CBD Extrakt enthalten sind – den Terpenen und Flavonoiden. Somit stellt ein CBD Produkt auf Wasserbasis immer ein Isolat dar. Dieses lässt die Vorteile eines Vollspektrum CBD Öls vermissen und kann daher trotz der angeblich hohen Bioverfügbarkeit niemals die Wirkung eines Vollspektrum CBD Öls entfalten.

CBD als Arzneimittel zugelassen

Schon seit langem ist CBD Cannabidiol aufgrund seiner therapeutischen Effekte in Deutschland als Arzneimittel zugelassen.

Seine Wirksamkeit ist in vielen Studien bestätigt und wird von vielen tausenden zufriedenen Anwender*innen täglich unterstrichen.

CBD Wirkung

Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen kann ich bestätigen, dass CBD sowohl meinem Körper als auch meinem Geist guttut und ich es nicht mehr missen möchte. Einsatzgebiete von CBD sind unter anderem:

  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Rheuma

Ich selber hatte früher häufig Kopfschmerzen – entweder aufgrund von Verspannungen oder Stress – und manchmal auch einfach ohne ersichtlichen Grund. Für meine Tätigkeit als Autorin war das nicht sehr hilfreich. Niemand kann klar denken, wenn der Kopf gefühlt zerspringen möchte.

Ich nehme CBD Öl jetzt seit 2 Jahren fast durchgängig. Und seit etwa einem Jahr habe ich gar keine Kopfschmerzen mehr – obwohl Verspannungen und Stress immer noch auftreten. Zu Anfang ist mir das gar nicht aufgefallen. Erst mit der Zeit habe ich mich gefragt: Wo sind denn die regelmäßigen Kopfschmerzen und wann hatte ich eigentlich das letzte Mal welcher?“.

Doch CBD kann nicht nur Schmerzen lindern, sondern wirkt außerdem:

  • entzündungshemmend
  • angstlösend
  • beruhigend und regulierend

Es unterstützt dich bei Stress, Schlafstörungen, Diabetes und Hauterkrankungen.

Nach meinem Umzug 2019 hatte ich nicht nur starke Rückenschmerzen, sondern konnte auch aufgrund der ungewohnten persönlichen und der unsicheren beruflichen Situation kaum schlafen. Nachdem ich eine Weile CBD Öl eingenommen hatte, kam ich ganz ohne Schmerzmittel aus und schlafen kann ich wie ein Bär in seiner Winterhöhle. Morgens wache ich ausgeruht aus – auch das ist eine Erfahrung, die ich lange Zeit nicht kannte. Ich bin also, was die Einnahme von CBD Öl betrifft, eine absolute Überzeugungstäterin.

Worauf ich beim Kauf von CBD Öl achte

Ich habe natürlich auch erst einmal das eine oder andere CBD Öl getestet. Zum einen habe ich dabei darauf geachtet, dass es nicht das teuerste Produkt ist – einfach meinem Geldbeutel zuliebe. Zum anderen habe ich im Vorfeld ganz viel recherchiert und folgenden Kriterien für mich festgelegt:

Cannabis Pflanze
  • Der Hersteller stammt aus Deutschland oder aber zumindest aus dem angrenzenden Europa – bestenfalls aus Österreich oder der Schweiz.
  • Im Online-Shop oder auch im lokalen Shop gibt es ein Labor Zertifikat zu den angebotenen Produkten, dem die enthaltenen Substanzen zu entnehmen sind.
  • Alle Rohstoffe stammen aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA).
  • Im Online-Shop gibt es ein ordentliches Impressum.
  • Der Shop verfügt über ein Trusted-Shop Siegel und idealerweise über positive User-Bewertungen.

Und dann heißt es probieren. Ich kann zum Beispiel die Traumtropfen aus Berlin empfehlen. Diese habe ich eine Weile genommen und war zufrieden. Ich bin allerdings auch extrem neugierig und schaue gerne mal nach anderen CBD Ölen.

Dabei bin ich auf die CBD Öl Tropfen von Alpha Vital gestoßen. Auch diese haben ihre Wirkung gezeigt.

Momentan nehme ich das 10% CBD Öl von Avitava. Hier hat mich das Preis-Leistungs-Verhältnis nachhaltig überzeugt.

Außerdem durfte ich das CBD Sport-Gel von Camenda ausprobieren. Und zwar habe ich des Öfteren Verspannungen im Schulter-Nackenbereich und schwöre diesbezüglich auf pflanzliche Einreibungen. Deshalb wurde mir das CBD Sport-Gel von Camenda – einem Unternehmen aus Köln empfohlen. Und ich muss sagen, ich bin davon genauso begeistert, wie von dem CBD Öl. Das Gel enthält neben CBD auch Kampfer, dessen durchblutungsfördernde Wirkung seit langem bekannt ist. Und Arnica ist ebenfalls enthalten, welches für Schmerzlinderung und Entzündungshemmung steht.

Fazit:

CBD ist sicher kein All-Heil-Mittel. Dennoch können seine therapeutischen Wirkungen kaum ignoriert werden und immer mehr Menschen schwören mittlerweile auf den Wirkstoff Cannabidiol. Bleibt nur zu hoffen, dass es irgendwann normal ist, dass jeder von den positiven Effekten der Cannabinoide aus der Hanfpflanze profitieren kann.

Autor


Annett Jäger

Freie Autorin, Fotografin, Designerin, Physiotherapeutin, Life-Coach

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