CBD Allergien

Im Frühjahr und Sommer leiden Menschen besonders unter allergischen Symptomen. Grund dafür sind häufig Pollenallergien, die mit dem Frühling starten und die gesamte warme Jahreshälfte über anhalten. Und so beginnt mit dem Frühling alljährlich für 10 Prozent der Bevölkerung eine anstrengende Zeit – laufende Nasen, tränende und geschwollene Augen machen ihnen das Leben schwer.

Häufig sind die Symptome nur durch ein Medikament zu lindern. Allerdings schauen sich immer mehr Menschen nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten um. CBD bei Allergien hat sich schon häufig bewährt. Mehr dazu erfährst du hier.

Was genau ist eine Allergie?

Eine Allergie ist einfach erklärt ein Fehlverhalten des eigenen Immunsystems. Dieses stuft für den Menschen harmlose Stoffe als schädlich ein und beginnt sie zu bekämpfen. Das ist der Grund, warum wir auf Tierhaare, Substanzen in Kosmetika, Lebensmittel oder eben Pflanzenpollen stark übertrieben reagieren.

  • Das Immunsystem schüttet dabei Histamin aus, welches wiederum für die allseits gekannten allergischen Reaktionen sorgt. Diese können im Einzelnen recht unterschiedlich aussehen: besonders verbreitet sind die laufende Nase, Niesen, geschwollene Augen, Husten, aber auch Durchfall und Verstopfungen. Hinzu kommen Hautreizungen bzw. Entzündungen der Haut und Schleimhaut.

Da es nicht immer ganz einfach ist, den Allergieauslösern aus dem Weg zu gehen, greifen die Betroffenen gezwungenermaßen zu Medikamenten. Denn eine Allergie bedeutet nicht nur eine starke Belastung für den Körper – auch die Psyche leidet darunter.

Mit Medikamenten ist das Eindämmen der Symptome häufig möglich, allerdings möchten viele Allergiker nicht regelmäßig starke Pharmazeutika einnehmen. Hier kommt CBD ins Spiel. Es bietet auf natürliche Art und Weise eine Möglichkeit, die Symptome zu lindern und womöglich sogar komplett zu beseitigen.

CBD bei Allergien – Symptome natürlich lindern

Cannabidiol – kurz CBD – ist ein Cannabinoid, welches im Blütenharz von Hanfpflanzen entdeckt wurde. Es ist nur eines von vielen Cannabinoiden, die von der Hanfpflanze neben Terpenen und Flavonoiden produziert werden. Eine der bekanntesten ist THC – die Substanz, die für den begehrten Rauschzustand nach Cannabisgenuss verantwortlich ist.

CBD hingegen besitzt keine berauschenden Eigenschaften. Dafür hat es viele andere Vorzüge. Unzählige Menschen wenden den Wirkstoff Cannabidiol an, um ihr Wohlbefinden zu steigern und unterschiedlichste Beschwerden zu lindern, denn CBD setzt in der Tiefen an.

Forscher fanden heraus, wie CBD funktioniert und entdeckten dabei das Endocannabinoid-System im menschlichen Körper. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Regulationssystem innerhalb unseres Nerven- und Immunsystems, welches sich aus den Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2  sowie den körpereigenen Cannabinoiden zusammensetzt.

CBD Cannabinoide

Ja – richtig! Körpereigene. Der menschliche Körper produziert eigene Endocannabinoide, um wichtige Funktionen ausführen und somit unseren Organismus in Balance halten zu können. Kommt es hier zu Störungen, bekommen wir diese in unterschiedlichen Bereichen von Körper und Psyche zu spüren.

Die von unserem Körper produzierten Endocannabinoide docken an die Rezeptoren des ECS an und lösen bestimmte Prozesse im Körper aus. Forscher konnten nachweisen, dass sich die Cannabinoide wie CBD und THC ähnlich verhalten und somit die Wirkung der natürlichen Substanzen aus der Hanfpflanze auf den menschlichen Organismus erklären.

Auch wenn die Studienlage noch recht dürftig ausschaut, gibt es doch bereits viele Ergebnisse dazu, welche positiven Wirkungen CBD und THC auf unseren Körper haben. Durch den Einfluss auf das Endocannabinoid-System ist CBD in der Lage, viele Körperfunktionen zu beeinflussen.

In unserem Organismus steuert das ECS beispielsweise das Immun- und das Nervensystem und ist unter anderem für unser Schmerzempfinden zuständig. Somit können unsere Immunantworten durch CBD beeinflusst werden.

Immunsystem

Immunsystem stärken

Menschen, die unter Allergien leiden, haben in der Regel ein stark gefordertes und teilweise überfordertes Immunsystem. Stell dir das vor wie eine Feuerwehrmannschaft, die unter Daueralarm leidet. Irgendwann ist die übermüdet und gestresst.

In unserem Körper passiert Ähnliches. Durch eine verstärkte oder permanent vermeintliche Reizung sieht sich das Immunsystem dazu angeregt, verstärkt Histamin auszuschütten. Interessant ist, dass unser ECS die Freisetzung von Histamin steuert und im bestenfalls verhindern kann.

So trägt CBD durch das Andocken an die Rezeptoren dazu bei, dass unser Immunsystem zu Ruhe kommt und die Ausschüttung von Histamin eingedämmt wird. Das Feuerwehrteam legt sich sozusagen schlafen.  

Entzündungshemmende Wirkung von CBD bei Allergien

Mit seiner nachgewiesenen entzündungshemmenden Wirkung ist das Cannabidiol bei Allergien eine ausgezeichnete Alternative. Eine Allergie bedeutet immer auch eine Entzündung bzw. bei den meisten Allergien wie Asthma oder Neurodermitis kommt es zu entzündlichen Prozessen. Hier greift CBD lindernd ein und unterdrückt über das Zusammenspiel mit dem ECS die Freisetzung entzündungsfördernder Stoffe im Körper.

Besserer Schlafen mit Cannabidiol bei einer Allergie

Besonders Allergiker leiden häufig unter starker Unruhe und schlechtem Schlaf. Bedingt durch die Symptome, die es ihnen häufig schwer machen zur Ruhe zu kommen und Schlaf zu finden. Zusätzlich kommt es zu Durchschlafproblemen. Mit seiner beruhigenden und entspannenden Wirkung hilft CBD dabei, schnell ein- und durchzuschlafen. Das wiederum hat einen positiven Effekt auf das gestresste Immunsystem, welches zu seiner Regenerierung auf einen gesunden Schlaf angewiesen ist.

Stress und Ängste mit CBD reduzieren

Allergien stellen für die Betroffenen neben den körperlichen Symptomen auch eine große psychische Belastung dar, die nicht selten Auswirkungen sowohl auf das Privatleben als auch auf den Beruf haben. Versagensängste führen nicht selten zu Depressionen und Angst – hier greift CBD wunderbar in den Teufelskreis ein. Cannabidiol wirkt stresslindernd und ist in der Lage, Angstzustände zu reduzieren.

CBD verfügt über antimikrobielle Wirkung

Es gibt bereits seit Längerem Untersuchungen, die belegen, dass CBD über antimikrobielle Wirkungen verfügt und sogar dem MRSA (Multiresistenter Staphylococcus Aureus) die Stirn bieten kann. (1) Diese Eigenschaften können dafür genutzt werden, allergischen Juckreiz einzudämmen. Zusätzlich unterstützt es mit seiner entzündungshemmenden Eigenschaften die schnellere Heilung entzündlicher Haut.

CBD Formel

Die Behandlung mit CBD bei Allergien

Bei der Behandlung von Allergien kommen unterschiedliche Medikamente zur Anwendung – sogenannte Antihistaminika. Häufig kannst du sie ohne Rezept in der Apotheke kaufen. Wie es der Name verrät, arbeiten sie gegen die Histamin-Ausschüttung im Körper, um so die Beschwerden zu lindern.

Wie so oft ist die Einnahme solcher Medikamente mit einer Menge Nebenwirkungen verbunden. Dazu gehören:

  • Müdigkeit
  • Übelkeit
  • Störungen des Sehvermögens

Zusätzlich wird gerade bei den häufig auftretenden Pollen-Allergien Nasenspray eingesetzt, welches schnell zu Anhängigkeiten führen kann.

Somit wundert es nicht, dass Betroffene diese Risiken vermeiden möchten und nach alternativen Behandlungsmethoden suchen: Mit CBD gelingt ihnen das immer häufiger. Cannabidiol kommt im Gegensatz zu o.g. Medikamenten ganz ohne Nebenwirkungen oder Suchtgefahren aus.

Ganz im Gegenteil – CBD stärkt zusätzlich das durch die Allergien gebeutelte Immunsystem. Zusätzlich sorgt es für das Eindämmen der Histamin-Produktion und lindert somit die allergischen Reaktionen.

Es gibt bereits eine Reihe positiver Erfahrungsberichte von zufriedenen CBD-Anwendern. Allergiker berichten unter der Einnahme von CBD von einer deutlichen Reduzierung der Symptome. Betroffenen waren weniger geplagt von Schnupfen, roten Augen oder juckender Haut und der Einsatz von Nasenspray konnte deutlich heruntergefahren bzw. gänzlich gestoppt werden.

CBD bei Allergien – Einnahme und Dosierung

Gerade bei Allergien ist CBD eine willkommene Alternative zu den Nebenwirkungs-lastigen Medikamenten. Es kann in verschiedenen Formen angewendet werden. Beispielsweise als CBD Öl für die innere Anwendung oder als beruhigende und entzündungshemmende CBD-Hautcreme. CBD kann auch geraucht werden – entweder als CBD Liquid für PENS oder in Form von Blüten.

Da CBD keine Nebenwirkungen verursacht, ist seine Anwendung bedenkenlos und regelmäßig möglich. Somit können starke Schmerzen deutlich gelindert und leichte Beschwerden eventuell ganz abgeschafft werden.

  • Befindest du dich aufgrund einer Krankheit in regelmäßiger Behandlung, sprich vor der Anwendung von CBD mit deinem Arzt darüber.

CBD Öl für die innere Anwendung ist derzeit die beliebteste Form von Cannabidiol, wenn es um die Linderung bestimmter Beschwerden geht. Die Einnahme ist supereinfach möglich – mithilfe der im Flaschenverschluss integrierten Pipette lässt sich das Öl perfekt unter die Zunge träufeln. Und genau dort gehört es auch hin, wenn du auf eine hohe Bioverfügbarkeit Wert legst.

Mit der Dosierung ist es so eine Sache. Diese ist abhängig von deiner individuellen Befindlichkeit, Kondition und Konstitution. Für eine gute Orientierung zum Thema Dosierung empfehle ich dir den Beitrag: CBD-Dosierung. Dort ist alles im Einzelnen mit Tabellen und Zahlen aufgeführt.

Wichtig: Die Dosierung von Cannabidiol sollte zu Anfang immer gering ausfallen. Wie bereits erwähnt, produziert unser Körper selbst ähnliche Stoffe – die Endocannabinoide. Da man auch bei Allergien von einer Störung im ECS ausgehen kann, sollte man dieses mit einer anfänglich zu hohen Menge an CBD nicht noch mehr durcheinanderbringen. Dein Körper benötigt Zeit, um sich an CBD zu gewöhnen – diese solltest du ihm gewähren.

Zu beachten ist gerade bei Allergien: CBD ist kein Notfallmedikament. Somit macht auch die Gabe einer großen Menge CBD bei einer Allergie keinen Sinn. Und auch bei anderen Beschwerden lautet die Devise: Beginne mit einer ganz kleinen Menge CBD.

Diese Dosis ist dann langsam – am besten im Abstand von mehreren Tagen – in kleinen Schritten zu erhöhen, bis dein Wohlsein in ein Unwohlsein kippt. Dann hast du den Zenit erreichst, machst einen Stepp zurück und bist bei deiner individuellen Dosis angekommen.

Fazit:

CBD bei Allergien ist eine gute Alternative. Zumal es völlig ohne Zusatzstoffe auskommt und frei verfügbar ist. Wenn du beim Kauf darauf achtest, dass dein CBD Öl aus einem biologischen Anbau stammt und der Hersteller den CBD-Gehalt in seinen Produkten mithilfe eines Labor-Zertifikats nachweisen kann, dann kannst du noch heute mit der Anwendung starten. Schau dich gerne bei meinen Empfehlungen um. Und lasse einen Kommentar da, wenn du magst.

Autor


Annett Jäger

Freie Autorin, Fotografin, Designerin, Physiotherapeutin, Life-Coach

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